Warum wir Wortschützer sind
Überall ist Sprache. Oft gehen wir sorglos mit ihr um. Das ist auch gut so: wer immer über Sprache nachdenkt, kann nicht mehr viel sagen. Aber unsere Sorglosigkeit wird nicht selten zur Rücksichtlosigkeit und dann rauben wir der Sprache ihre Vielfalt. Im Wortschutz-Blog hegen wir zarte Wort-Pflänzlein, würdigen Immigranten und sinnieren überhaupt fleißig über Worte.
Die Energiewende – ein Gespenst aus Europa
Nicht selten wird geklagt in diesem Land: die deutsche Sprache sei gefährdet, sie könne sich der Anglizismen nicht mehr erwehren und überhaupt sei es um unsere Kultur nicht gut bestellt. Aber es geht auch andersrum: Auch das Deutsche hat Immigranten hervorgebracht, Worte, die sich in andere Sprache geschlichen haben. Bekanntestes Beispiel ist wohl der ‘Kindergarten’. Seit neustem spricht man in den USA auch von der ‘Energiewende’.
[mehr »]
geschrieben von: MAdschließenAutorIn: MAd
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (18) am: 19.01.12 in der Kategorie:Wortwanderer
MerkWert hebelt Stresstest aus
Ganz im Sinne von ‘Eigenlob stimmt’, behaupten wir alltäglich, es gut mit Wörtern zu können, ein Gespür für sie zu haben. Und bringen dieses Gefühl mit dem nötigen Kribbeln in den Fingern in unsere Texte. Jetzt liefert ein Blick auf die Wörter des Jahres 2011 einen weiteren Beweis für diese These. Und lässt ein bewegtes Jahr Revue passieren.
[mehr »]
geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (49) am: 16.12.11 in der Kategorie:Wortwahl
Jugendliche Gefühlswallungen: lässig daneben
Wir haben es ja schon immer gewusst: Unsere Jugend pendelt zwischen lässiger Selbstüberschätzung und niederschmetternden Fehltritten. Und dazu ist sie noch hoffnungslos den Anglizismen verfallen. Das zumindest suggeriert die Wahl zum Jugendwort 2011.
[mehr »]
geschrieben von: MAdschließenAutorIn: MAd
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (18) am: 08.12.11 in der Kategorie:Wortwahl
Kein Heiermann im Euroland
Geld stinkt nicht – oder doch? Geld regiert die Welt und oft genug auch die Beziehungen: Dass Geld sinnlich macht, ist ein Fazit, dass in Bert Brechts ‘Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny’ recht musikalisch gezogen wird. Und bei Aufstieg und Fall liegt in diesen Tagen der Gedanke an den Euro nicht fern: Die Lage ist ernst – und die Debatte um Euro-Bonds und Rettungsschirme ist gänzlich unerotisch. Der Euro hinterlässt den schlechten Geschmack der Krise auf der Zunge. Was waren das für Zeiten, als es noch die D-Mark gab?!
[mehr »]
geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (49) am: 30.11.11 in der Kategorie:Wortschutzgebiete
Vom Sport zum Wort
Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns hart…und kann dem oder der eher Ungeübten ein paar unangenehme Tage bescheren, wenn nach der körperlichen Aktivität der Schmerz in allen Muskeln sitzt. Der Muskelkater herrscht in seinem Revier, ein Gefühl, das dem Kater nach dem Alkoholrausch ähnelt? Braucht die Muskulatur nun saure Gürkchen?
[mehr »]
geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (49) am: 23.11.11 in der Kategorie:Wortwege
Sprachlich vergrippt
‘Hatschi’ ist ja an sich schon ein schönes Wort und es wert, sich mit ihm zu befassen. Aber heute dient es nur als Einstieg: Es ist halt die Reaktion freundlicher Zeitgenossinnen und -genossen auf das unwillkürliche, explosionsartige Ausstoßen von Luft durch die schlimmstenfalls schnupfenrote Schniefnase, die sich infolge einer Grippe explosionsartig entlädt. Ob Vogel- oder Schweinegrippe, alljährlich setzt mit dem Beginn nassfeuchter Witterung die Influenza-Hysterie ein. Wer sich eine Grippe gefangen hat, hat Pech. Oder hat die Grippe den Patienten/die Patientin (kalt) erwischt?
[mehr »]
geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (49) am: 17.11.11 in der Kategorie:Wortwege
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
Weiter »