Was der Fall samt seiner Präfixe kann, kann der Satz mit ein wenig Einsatz auch – und manches Mal viel besser: Denn, was ist der Abfall gegen den Absatz? Hier kann der Satz nicht nur ab-, sondern sogar aufgesetzt wirken, doch wenn ein schöner Aufsatz dabei herauskommt, ist es allemal angenehmer als Aussatz, der wiederum ganz nach Belieben dem (Komplett-)Ausfall vorzuziehen ist oder eben nicht.
Abgesehen davon, dass der Absatz (TEEKESSELCHEN!) uns nur gelegentlich zum Schuster, während der Abfall uns des öfteren zur Tonne führt. Doch guter Absatz auch Umsatz bedeutet – nur für den Schuster nicht unbedingt.
Vom Absatz zum Zusatz
Ein Zusatz – vielleicht sogar als Kleingedrucktes und demnach nicht gelesen – kann so manches Mal dem Zufall das Wasser reichen und schon im Ansatz ähnliche nicht vorhersehbare Folgen haben. So wie aus dem Zufall ein Vorfall werden kann, so kann der Zusatz Vorsatz entstehen lassen – und damit eventuell in den Bereich des Strafgesetzbuches führen.
Dessen rechtstreue Anwendung wiederum aus dem oder der Betreffenden einen Fall machen kann – aber keinen Satz. Doch wer das Falsche sagt vor Gericht, der kann durchaus und von Fall zu Fall vom Fall zu mehr werden: ein falscher Satz… setzen.., sitzen…, absitzen, zum Straf-Absitzer. Doch auch der richtige Satz kann ganz schön sitzen – und der Kaffeesatz die Wahrheit ans Licht bringen. Die ist in diesem Fall: Auf der Klaviatur der Sprache muss gespielt werden – und das kann sich auch mal ziemlich schräg anhören und Verwirrung stiften.
Und deshalb: Spiel, Satz und Schluss mit den Gedanken rund um Fall und Satz. Bleibt noch der Schlusssatz: Mag es den Unfall auch geben – der Unsatz hat sich (noch) nicht durchgesetzt. Oder gibt es bereits Vorschläge für diese Kategorie?




Vielleicht “Tuusse mir mal nen Cappu?”