Die zehn Plagen sind nichts dagegen: Übel, Mühsal und Belästigung, wo man hinguckt und herumliest. Plage, Plage, Plage – so klagt es sich das Internet herauf und herunter. Wespenplage, Ameisenplage, Hornissen- und Marderplage sind nur einige davon. Doch Vorsicht: Narbonne-Plage ist kein quälendes Übel, wenn man seinen Urlaub gerne in Frankreich am Strand verbringt.
Moderne Plage
Natürlich ist in Zeiten des worldwide webs auch die virtuelle Plage, sprich: die Spam-Mail ein Thema. Spam war ursprünglich nur essbar, nämlich als gewürzter Schinken (spiced ham = spam) der Marke Hormel Foods. Zu einer größeren Fangemeinde gelangte Spam wohl erst durch einen Monthy Python-Sketch, in dem der Gast einer ollen Spelunke versucht, ein Gericht ohne Spam zu bestellen. Doch weil die herb-charmante Bedienung ihm das nicht anbieten kann und dies die hungrige Dame (I don’t like spam!) unwillig werden lässt, stimmen die restlichen Gäste eine umwerfende Lobeshymne auf Spam an. Das Ganze endet im Chaos. Und das Wort Spam fällt massenweise. Genauso massenweise wie die Spam-E-Mails den Posteingang beglücken.
Spam, Spam, Spam
Hurra, wir preisen die unliebsamen Müll-Mails? – Warum diese Nummer der britischen Komiker zum Namensgeber der lästigen Spam-E-Mails geworden ist, lässt sich nur vermuten: Spams sind die Würze des E-Mail-Verkehrs?
Eins steht jedoch fest: Auf den gewürzten Spam-Schinken würden wiederum Wespen mit ziemlicher Sicherheit fliegen. Da kann es schon manchmal angenehm sein, sich diesen tierischen Tieffliegern nicht aussetzen zu müssen und im Büro zu hocken. Auf wenn dort die nächste Plage auf eine/n wartet. Denn auch die Plackerei hat ihren Ursprung im Wortstamm Plage. Oh, göttliche Heimsuchung.




In diesem Jahr waren ja auch schon diverse Plagiatoren eine echte Plage…