Auf Platz eins landet – hier können Berufsjugendliche ihren Wortschatz erweitern – das Wort ‘Swag’. Für alle, denen das nichts sagt: Keine Panik! Einfach eine lässig-coole Ausstrahlung bewahren, denn mehr steckt nicht dahinter. Die kurze Wortgeschichte verweist uns in den amerikanischen HipHop.
Weniger lässig kommt Platz zwei daher: ‘Fail/Epic Fail’, was nicht mehr bedeutet als ‘grober Fehler’, wie sich wohl die meisten Englischkundigen auch alleine herleiten konnten. Fehler zu begehen ist keine Schande, besonders ‘epische’ Fehler hören sich nach großer Literatur an. Dabei dürften die wirklich selten sein.
Alles Lug und Trug
Auf Platz drei hat es ein (hoffentlich Ex-) Politiker geschafft, der mit neuem Outfit und bescheidener Reue schon wieder mit den Hufen scharrt. ‘Guttenbergen’ ist zum neuen Synonym für ‘abschreiben’ geworden. Nicht jeder Politiker schafft es, gleich Einzug in unseren Wortschaft zu halten, auch wenn Guttenberg wenig daran gelegen sein dürfte, nur in dieser verbalisierten Form zu überdauern.
Gut für ihn, wenn er nicht als ‘Körperklaus’ wahrgenommen wird. Ein Schicksal, das manchen anderen Politiker durchaus ereilen könnte. Tollpatschiges und Grobmotorisches wird dort schließlich zuhauf geboten. Als Schlusslicht der Fünfer-Hitliste taucht Googeln auf. Das klingt heute schon fast verstaubt – wo doch jeder Silver-Surfer auch fleißig googelt.



