Wortschutzgebiete
Unsere Wortschutzgebiete sind ein Refugium für das vernachlässigte, bedrohte und unterschätzte Wort.
Kein Heiermann im Euroland
Geld stinkt nicht – oder doch? Geld regiert die Welt und oft genug auch die Beziehungen: Dass Geld sinnlich macht, ist ein Fazit, dass in Bert Brechts ‘Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny’ recht musikalisch gezogen wird. Und bei Aufstieg und Fall liegt in diesen Tagen der Gedanke an den Euro nicht fern: Die Lage ist ernst – und die Debatte um Euro-Bonds und Rettungsschirme ist gänzlich unerotisch. Der Euro hinterlässt den schlechten Geschmack der Krise auf der Zunge. Was waren das für Zeiten, als es noch die D-Mark gab?!
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (50) am: 30.11.11 in der Kategorie:Wortschutzgebiete
Ka se ma tuckeln?
Manche Wörter fordern uns in etymologischer Hinsicht mit einem kecken „Denk mal nach!“ heraus. So auch das Wort „verkasematuckeln“: Aus welcher linguistischen Ecke kommt es? Welcher Dialekt hat das Wort gefärbt? Und schließlich: Was bedeutet es?
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geschrieben von: van ZwartschließenAutorIn: van Zwart
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (3) am: 01.06.11 in der Kategorie:Wortschutzgebiete
Genau genommen
Apropos Erbsenzähler. Wer genau zählt, weiß halt Bescheid. Das könnte auch das Motto des Zählereignisses des Jahres sein: die moderne Volkszählung, kurz Zensus 2011. Die letzte gab es 1981 in der DDR und 1987 in der Bundesrepublik. Dort wurde damals noch heftig protestiert, weil einige Datenschützer der Meinung waren, man könne etwas pingeliger mit den abgefragten Informationen umgehen. Doch auch heute beschweren sich Datenschutzinitiativen, dass die Datenerhebung Rückschlüsse auf Einzelpersonen zulasse. Sind auch sie echte Korinthenkacker?
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (50) am: 26.05.11 in der Kategorie:Wortschutzgebiete
Von Wortschützern und Erbsenzählern
Wortschützer/-innen sind ein eigenes Völkchen. Immer darauf bedacht, das rechte Wort zu finden, den Wortschatz sorgsam zu hüten und zu pflegen. Man könnte auch behaupten, dass sie mit einem gewissen Hang zur Pedanterie unterwegs sind. Na und – sind wir eben echte Erbsenzähler.
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (50) am: 18.05.11 in der Kategorie:Wortschutzgebiete
Seid netter zueinander
Schon mal etwas von verhohnepi(e)peln gehört? Egal, ob mit oder ohne „e“: Verhohnepiepele ich jemanden, so ist es nichts anderes, als dass ich ihn mit Ironie oder Spott lächerlich mache.
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geschrieben von: van ZwartschließenAutorIn: van Zwart
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (3) am: 06.05.11 in der Kategorie:Wortschutzgebiete
Feste feiern
Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und wir widmen uns – wie es unsere Art ist – den etwas abseitigeren Festlichkeiten. Denn fast unbemerkt konkurrieren in diesem Jahr zwischen Karfreitag und Ostersonntag zwei Welt- und somit Fest- und Feiertage miteinander: Seit 1994 wird am 23. April der ‘Tag des Bieres’ im Gedenken an das bayerische Reinheitsgebot im Jahr 1516 begangen, 1995 wurde der Tag zum ‘Welttag des Buches’ erkoren. Wir interessieren uns eher für letzteren.
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (50) am: 20.04.11 in der Kategorie:Wortschutzgebiete
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