Wortwanderer
Worte stehen nicht still – und nicht selten werden sie zu Einwanderern.
Die Energiewende – ein Gespenst aus Europa
Nicht selten wird geklagt in diesem Land: die deutsche Sprache sei gefährdet, sie könne sich der Anglizismen nicht mehr erwehren und überhaupt sei es um unsere Kultur nicht gut bestellt. Aber es geht auch andersrum: Auch das Deutsche hat Immigranten hervorgebracht, Worte, die sich in andere Sprache geschlichen haben. Bekanntestes Beispiel ist wohl der ‘Kindergarten’. Seit neustem spricht man in den USA auch von der ‘Energiewende’.
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geschrieben von: MAdschließenAutorIn: MAd
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (18) am: 19.01.12 in der Kategorie:Wortwanderer
Ein Wort zieht hinaus in die Welt
‘Ich bin ein Berliner!’, damit meinte John F. Kennedy keinesfalls den in Fett ausgebackenen Hefeteig mit Konfitürefüllung, obwohl die Geschichte, Kennedy habe sich durch falschen Gebrauch der Grammatik in diesem Satz (es müsse heißen: Ich bin Berliner!) zum Hans Wurst gemacht, noch in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA grassierte. Nun war Kennedy 1963 ja nur zu Besuch, der Hans Wurst jedoch ist mit den deutschen Auswanderern schon lange vor ihm in den Vereinigten Staaten bekannt. Genauso wie der Hamburger, um mal bei den städtischen Doppeldeutigkeiten zu bleiben.
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (50) am: 26.10.11 in der Kategorie:Wortwanderer
Neue Wörter braucht das Land
Apropos Wortwanderer. Die taz hat sie angeregt: die Suche nach einem neuen Wort für ‘Menschen mit Migrationshintergrund’ – ein Wort, das freundlicher klingt und sprechfreundlicher ist. Leserinnen und Leser haben sich auf die Pirsch gemacht, den Sprachschatz zerlegt, gerührt und geschüttelt, haben Worte gefunden und über sie abgestimmt.
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (50) am: 08.12.10 in der Kategorie:Wortwanderer
Don’t call me ‘Spieler’
Waren Sie schon mal auf der Games Come in Köln? Ich schon – und ich habe einiges gelernt. Die wichtigste Erkenntnis: Gamer sind keine Spieler – dass Sie das bloß nicht verwechseln.
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geschrieben von: MAdschließenAutorIn: MAd
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (18) am: 02.11.10 in der Kategorie:Wortwanderer
Ein Zwei-Sprach-Erbe
Der Malocher und seine Schickse, das ist der Kumpel aus dem Ruhrpott mit seiner echt heißen Braut: Dialekt vom feinsten und – klar – aus dem Revier. Aus dem Revier? Ja und nein. Denn die Ursprünge der Wörter liegen in einer Sprache, die ‘eigentlich’ ausgestorben ist. Ganz schön meschugge, was?
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (50) am: 28.10.10 in der Kategorie:Wortwanderer