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Wortwege

Die Wege der Sprache sind unergründlich – deshalb macht es auch soviel Spaß, darüber nachzudenken.

Im närrischen Treiben vereint

Karneval, Fasching, Fastnacht – wie auch immer die tollen Tage bezeichnet werden, jetzt sind sie da. Wann sonst liegen Frohsinn und Alkoholmissbrauch, Anarchie und Uniform, wildes Leben und geordnete Straßenumzüge so nah beieinander? Wann sonst wird auch der griesgrämigste Nachbar unter seinem Kostüm zum Menschenfreund? Wann sonst sind Menschen bereit, sich unter Einsatz der Ellenbogen für ein Bonbon oder einen Schokoladenriegel vor den Zugwagen des Festkomitees zu werfen? Im Karneval, im Fasching und zur Fastnacht.

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geschrieben von: emagla am: 16.02.12 in der Kategorie:Wortwege

Vom Sport zum Wort

Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns hart…und kann dem oder der eher Ungeübten ein paar unangenehme Tage bescheren, wenn nach der körperlichen Aktivität der Schmerz in allen Muskeln sitzt. Der Muskelkater herrscht in seinem Revier, ein Gefühl, das dem Kater nach dem Alkoholrausch ähnelt? Braucht die Muskulatur nun saure Gürkchen?

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geschrieben von: emagla am: 23.11.11 in der Kategorie:Wortwege

Sprachlich vergrippt

‘Hatschi’ ist ja an sich schon ein schönes Wort und es wert, sich mit ihm zu befassen. Aber heute dient es nur als Einstieg: Es ist halt die Reaktion freundlicher Zeitgenossinnen und -genossen auf das unwillkürliche, explosionsartige Ausstoßen von Luft durch die schlimmstenfalls schnupfenrote Schniefnase, die sich infolge einer Grippe explosionsartig entlädt. Ob Vogel- oder Schweinegrippe, alljährlich setzt mit dem Beginn nassfeuchter Witterung die Influenza-Hysterie ein. Wer sich eine Grippe gefangen hat, hat Pech. Oder hat die Grippe den Patienten/die Patientin (kalt) erwischt?

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geschrieben von: emagla am: 17.11.11 in der Kategorie:Wortwege

Ein Blogbeitrag ist keine Hexerei

Einen Blogbeitrag zu schreiben, gehört zu den angenehmen Pflichten des Büroalltags. Ehrlich gesagt, ist es den Freuden zuzuordnen. Aber manchmal kann man einfach kein Textchen aus dem Boden stampfen. Es ist, als hätten wir beim Nachdenken über ein geeignetes Thema plötzlich nicht mehr die leiseste Idee, statt dessen macht sich Leere im Oberstübchen breit. Ab und an tauchen Albernheiten und schräge Eingebungen völlig unkontrolliert auf. Wir haben das Heft aus der Hand gegeben und offenbar von Tuten und Blasen keine Ahnung.

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geschrieben von: emagla am: 19.10.11 in der Kategorie:Wortwege

Bücher auf den Tisch

Die größte Bücherschau der Welt treibt Lesefreudige und Vertriebswillige derzeit nach Frankfurt. Bei 7.384 Ausstellern aus rund 100 Ländern fällt die Auswahl schwer – fürs Schmökern scheint kein Raum zu sein bei soviel Angebot. Das sagenhafte Island ist ein eigenwilliges Gastland, das in seinen Büchern den Hang zum schrecklich-schönen Schrägen auslebt und Audi ist auch dabei, weil der Vorsprung durch Technik ja auch irgendwie fürs Buch gilt. Auch ganz schön schräg. Genauso wie die Bezeichnung ‘Büchermesse’.

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geschrieben von: emagla am: 14.10.11 in der Kategorie:Wortwege

Such(t)maschine Internet

Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen zu Alkohol-, Nikotin- oder Spielsucht. Für alle die, die süchtig nach den aktuellsten Nachrichten sind, gibt es heute was Neues. Denn jetzt ist sie raus. Die erste Studie des Gesundheitsministeriums zur Internetabhängigkeit der Deutschen stellt fest: über eine halbe Million können nicht mehr ohne. Sie leiden (oder eben nicht) unter Internetsucht. So manche/r mag nun mit den Schultern zucken und sich fragen: Sucht man nicht immer was im Internet? Und ernsthafter: Woher stammt der Begriff überhaupt: Sucht?

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geschrieben von: emagla am: 27.09.11 in der Kategorie:Wortwege

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