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Wortweiser

Wort können Wege aufzeigen, wir folgen. Mal sehen, wohin es geht.

Vernunft und Verbot

Vernunft hat viele Facetten. Es gibt die praktische und die reine Vernunft und die Kritik der praktischen und reinen Vernunft, die Weltvernunft und – wohl am besten bekannt: die Unvernunft. Zum abendlichen Wein schlürfen bietet sich sicher irgendwo eine Bar jeder Vernunft an. Auch darf die EDV nicht vergessen werden: als Akronym für das uns allen im täglichen Umgang mit dem Computer bekannte Ende der Vernunft. Wie auch immer. Der Mensch soll jedenfalls ein vernünftiges Wesen sein.

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geschrieben von: emagla am: 08.09.11 in der Kategorie:Wortweiser

Kleine Wortkunde des Aufstandes

Unruhige Zeiten – und das nicht nur weit weg, sondern auch direkt bei uns in Europa. London brennt und alle suchen nach den richtigen Worten für das, was passiert: Ist das nun ein Krawall, ein richtiger Protest oder gar schon eine Revolte?

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geschrieben von: MAd am: 10.08.11 in der Kategorie:Wortweiser

Der Sommer kommt – versprochen.

Trübe Aussichten für den Beginn der Sommerferien in NRW. Unbeständiges und regnerisches Wetter. Wo bleibt der versprochene Sommer? Hat ihn eigentlich jemand versprochen? Oder war es einfach ein Versprecher? Wieso sind sich Versprechen und Versprecher sprachlich so nahe, wo doch zwischen ihnen Welten liegen können? Und ist der Versprechensbrecher ein Verbrecher?

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geschrieben von: emagla am: 21.07.11 in der Kategorie:Wortweiser

„Gänsefüßchen“ mit Haken und Ösen

Eins vorweg: Es geht hier nicht um Detailtypografie des Gänsefüßchens, sondern um seine inflationäre Anwendung. Anführungszeichen sind eine tolle Sache, insbesondere wenn man Doktorarbeiten schreibt und sich dafür entscheidet, das darin Zitierte auch entsprechend zu kennzeichnen. Natürlich rahmen sie auch wörtliche Aussagen und alles mögliche ein. Und das nicht nur in Texten, sondern oft genug in Gesprächen.

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geschrieben von: emagla am: 28.04.11 in der Kategorie:Wortweiser

Andersrum – was ist verkehrt?

Die Tagesthemen haben uns gestern als Schmankerl zum guten Schluss noch was Schönes aufgetischt: In Prag wurde ein Skelett gefunden, das seit rund 4500 Jahren unter der Erde lag. Das Besondere dabei: Es handelt sich um einen Mann, der falschrum liegt – wie eine Frau. Die Spekulationen schießen ins Kraut.

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geschrieben von: MAd am: 15.04.11 in der Kategorie:Wortweiser

Facebook-Fasten

Zu den saisonal bedingten Dauerbrennern gehört das Thema Fasten. Fasten ist wieder in. Einschlägige sogenannte Frauenzeitschriften füttern die geneigten Leserinnen mit den physischen und psychischen Vorteilen von Nulldiät, Saftfasten und Kartoffelkuren. Und was bedeutet eigentlich „aktives Fasten“? Mit einem leeren Teller herumlaufen? Sogar der Spiegel titelte in Zeiten von Fukushima, Libyen und noch vor der Wahl in Baden-Württemberg mit „Gesunder Körper, klarer Kopf: Die Heilkraft des Fastens“. Und während die einen das sogenannte Facebook-Fasten propagieren, kann man auf dem Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland „Exerzitien zur Fastenzeit“ nachlesen. Muss man aber nicht.

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geschrieben von: emagla am: 07.04.11 in der Kategorie:Wortweiser

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