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Wortwuchs

Keine vorgegebene Richtung, kein Ziel und schon gar keine Kontrolle – Wortwildwuchs macht Spaß.

Berühmte letzte Worte

November. Dunkle Jahreszeit, trübe Gedanken. Totenmonat. Nun ist Zeit, die Nase mal wieder in ein Buch zu stecken und sich in gute Literatur zu vertiefen: Es muss ja nicht gleich Goethes Faust sein. Auch laden die langen dunklen Abende ein, all der berühmten Größen – nicht nur der Literaturgeschichte – zu gedenken, die nicht mehr unter uns weilen. Was von den Dahingeschiedenen bleibt, sind ihre Worte und bestenfalls ihre berühmten letzten Worte, noch auf dem Totenbett dahingehaucht.

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geschrieben von: emagla am: 09.11.11 in der Kategorie:Wortwuchs

Wörter heute

‘Wörter des Tages’, das sind nicht die schönsten, phantasievollsten oder ungewöhnlichsten Wörter, sie werden abends nicht feierlich im Fernsehen verlesen und stehen auch nicht für Schlagwörter, die irgendein spannendes und prägendes Tagesgeschehen ausmachen. Nein, hinter ihnen verbirgt sich wenig poesievolle Zählarbeit. Sie sind einfach die häufigst genannten Begriffe aus verschiedenen Tageszeitungen und Newsdiensten und werden täglich (logisch!) von der Universität Leipzig ausgewertet. Aber welche Rückschlüsse lassen sie auf das heutige Tagesgeschehen zu?

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geschrieben von: emagla am: 21.09.11 in der Kategorie:Wortwuchs

Knapp daneben ist auch vorbei

Aus Kindertagen sind sie jeder und jedem noch bekannt: lustige kleine Wortverdreher oder Verbuchswechselungen, sprich: Buchstabenverwechselungen – wie beim Laschwappen. Ganz abgesehen von der vom fröhlichen Lachen der Erwachsenen quittierten gänzlich falschen Wortwahl. Alles eine Verlustigung erster Kajüte, an die wir uns gerne erinnern. Mit zunehmendem Alter wird das alles jedoch immer peinlicher. Oder gehen Sie mit dieser Ansicht nicht kondom?

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geschrieben von: Merkwürden am: 13.07.11 in der Kategorie:Wortwuchs

Goethes Faust schlägt nicht zurück

Mit den großen Dichtern und Literaten ist das ja so eine Sache. Wir haben sie – und doch: Wer sie kennt, gerät schon mal gern ins Abseits. Besserwisser mit wissensverstopftem Hirn, Langeweiler mit Profilierungssucht, Schlaumeier mit Minuserotik – so oder so ähnlich sind die Gedanken, wenn sich jemand gar zu aufdringlich mit Daten und Zitaten geschmückt. Doch es geht auch anders.

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geschrieben von: emagla am: 06.07.11 in der Kategorie:Wortwuchs

Irritierende Textierung

So manch eine(r) verdient mit Worten ihr bzw. sein Geld, ob nun als entrückte(r) Lyriker/in oder beschwatzend in der Werbung. Eines sollte im Idealfall aber alle einen: eine gewisse Achtung dem bearbeiteten Wort gegenüber – so wie Fußballer den Ball lieben sollten. Da irritiert es, wenn die Worte eher wie Dichtungsmasse angesehen werden. Oder wie verstehen Sie eine Textierung?

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geschrieben von: MAd am: 10.05.11 in der Kategorie:Wortwuchs

Das schmeckt: frische Haninchen

Nicht selten ist die Speisekarte in einem Restaurant mindestens ebenso unterhaltsam wie die Mitgäste. Neben rührenden Versuchen, etwa eine vegitarische (sic!) Küche anzubieten, stechen ganz besonders all die Bemühungen hervor, der deutschen Sprache ganz neue Seiten abzuringen. Wie wär’s zum Beispiel mit: „Wir backen und kuchen“?

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geschrieben von: MAd am: 18.01.11 in der Kategorie:Wortwuchs

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