Warum wir Wortschützer sind

Überall ist Sprache. Oft gehen wir sorglos mit ihr um. Das ist auch gut so: wer immer über Sprache nachdenkt, kann nicht mehr viel sagen. Aber unsere Sorglosigkeit wird nicht selten zur Rücksichtlosigkeit und dann rauben wir der Sprache ihre Vielfalt. Im Wortschutz-Blog hegen wir zarte Wort-Pflänzlein, würdigen Immigranten und sinnieren überhaupt fleißig über Worte.

Worte der 90er – Teil 1: Vereinigung leicht gemacht?

Und los geht’s ins nächste Jahrzehnt – die Neunziger. Die Frisuren und Klamotten veränderten sich nur langsam, aber politisch gab es in Deutschland eine wahre Sensation: die Wiedervereinigung. Das gegenseitige Bestaunen von Südfrüchten und Autos der Marke Trabant oder Wartburg konnte beginnen. Das mit den blühenden Landschaften hat sich dann als nicht ganz so einfach herausgestellt, es sei denn, ein brauner Sumpf ginge als solche durch.

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geschrieben von: MAd am: 16.11.10 in der Kategorie:Wortwahl

German Regelungsbedarf

Wir sind Wortschützerinnen. In unserem Blog schaffen wir einen Raum für Worte und für Gedanken über Worte. Ernste und unernste, schwere und leichte, gescheite und – gescheiterte. Die deutsche Sprache ist uns wichtig, aber nicht heilig. Derartige Bestrebungen, sie quasi religiös zu verklären, sind uns fern. Und wir halten es noch nicht einmal für nötig, ihr Verfassungsrang zukommen zu lassen. Ganz im Gegensatz zu zwei Vereinen, die mit Unterstützung der BILD-Zeitung fordern: Die deutsche Sprache muss ins Grundgesetz.

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geschrieben von: emagla am: 11.11.10 in der Kategorie:Wortschutzgebiete

Don’t call me ‘Spieler’

Waren Sie schon mal auf der Games Come in Köln? Ich schon – und ich habe einiges gelernt. Die wichtigste Erkenntnis: Gamer sind keine Spieler – dass Sie das bloß nicht verwechseln.

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geschrieben von: MAd am: 02.11.10 in der Kategorie:Wortwanderer

Ein Zwei-Sprach-Erbe

Der Malocher und seine Schickse, das ist der Kumpel aus dem Ruhrpott mit seiner echt heißen Braut: Dialekt vom feinsten und – klar – aus dem Revier. Aus dem Revier? Ja und nein. Denn die Ursprünge der Wörter liegen in einer Sprache, die ‘eigentlich’ ausgestorben ist. Ganz schön meschugge, was?

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geschrieben von: emagla am: 28.10.10 in der Kategorie:Wortwanderer

Ein Ausrufezeichen für alle(s)!

Sprache, Wörter, Sätze – sie gehen ihren Weg im soziokulturellen Bezugssystem. Aber sie gehen ihn nicht allein. Mit ihnen gehen die, die der Strukturierung und Sinngebung nicht nur der Schriftsprache dienen – all die Klammeräffchen, Gänsefüßchen, Häkchen und!: das Ausrufezeichen!

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geschrieben von: emagla am: 20.10.10 in der Kategorie:Wortwege

Dialektische Problematik

Es ist nicht einfach, eine Sprache von einem Dialekt zu unterscheiden. Das hat zur Folge, dass die Sprachgelehrten sich nicht einig sind, wie hoch die Gesamtzahl der aktuell auf der Welt gesprochenen Sprache ist. Schätzungsweise sind es zwischen 2.500 und 10.000 Sprachen, die allen Angehörigen dieser Sprachgemeinschaft verständlich sind. Der Dialekt dagegen gehört üblicherweise zu einer regionalen Sprachvarietät.
Fernab solch theoretischer Erörterungen steht eines fest: Praktiziertes Sächsisch bereitet dem/der Ungeübten sowohl bei der Artikulation als auch beim Erfassen seiner Bedeutung einige Schwierigkeiten. Ist es deshalb vom Aussterben bedroht?

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geschrieben von: emagla am: 13.10.10 in der Kategorie:Wortschutzgebiete

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