Warum wir Wortschützer sind

Überall ist Sprache. Oft gehen wir sorglos mit ihr um. Das ist auch gut so: wer immer über Sprache nachdenkt, kann nicht mehr viel sagen. Aber unsere Sorglosigkeit wird nicht selten zur Rücksichtlosigkeit und dann rauben wir der Sprache ihre Vielfalt. Im Wortschutz-Blog hegen wir zarte Wort-Pflänzlein, würdigen Immigranten und sinnieren überhaupt fleißig über Worte.

Wort des Jahres 2010: Wutbürger

‘Wutbürger’, das ist nicht nur das Wort des Jahres 2010, sondern laut Geschäftsführerin der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS): das ‘perfekte’ Wort des Jahres. Es sei überraschend und treffe den Nerv der Zeit. Weniger überraschend dann Platz 2 für „Stuttgart 21“.

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geschrieben von: emagla am: 17.12.10 in der Kategorie:Wortwahl

Ja, wer wird sich denn gleich schämen?

Nicht nur die Deutschen, sondern auch ihre netten Nachbarn, die so ein unheimlich charmantes Deutsch reden, wählen Jahr für Jahr ihr Wort des Jahres. Nachgeholfen hat dieses Mal ein deutscher Entertainer und ganz so neu ist es dann auch wieder nicht.

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geschrieben von: MAd am: 14.12.10 in der Kategorie:Wortwahl

Neue Wörter braucht das Land

Apropos Wortwanderer. Die taz hat sie angeregt: die Suche nach einem neuen Wort für ‘Menschen mit Migrationshintergrund’ – ein Wort, das freundlicher klingt und sprechfreundlicher ist. Leserinnen und Leser haben sich auf die Pirsch gemacht, den Sprachschatz zerlegt, gerührt und geschüttelt, haben Worte gefunden und über sie abgestimmt.

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geschrieben von: emagla am: 08.12.10 in der Kategorie:Wortwanderer

Macht euch frei! – Dieses Wort hilft dabei

Bei all der Wortwahl wollen wir auch mitmachen. Und da wir es gerne groß mögen, küren wir nicht nur das Wort des Jahres, auch nicht des Jahrzehnts, nein, wir suchen das Wort des Jahrhunderts. Ein Wort, das einen immerwährenden Zustand bzw. Missstand auf den Punkt bringt…

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geschrieben von: Merkwürden am: 07.12.10 in der Kategorie:Wortwahl

Gewählt: das Jugendwort 2010

Wie reden Jugendliche eigentlich? Alljährlich macht sich der Langenscheidt-Verlag auf die Suche nach den Sprachjuwelen junger Leute, um den kreativen Umgang der Jugendlichen mit der Alltagssprache öffentlich zu machen und zu prämieren. Dass dabei wider Erwarten die Jugend doch nicht so richtig zu Wort kommt, zeigt die jüngste Entscheidung.

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geschrieben von: emagla am: 30.11.10 in der Kategorie:Wortwahl

Denkverlust und Wörterfrust

Am Anfang war das Wort – und das ist ja auch gut so. Wie sonst könnten wir Gedanken in Worte fassen nach dem Motto: Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage? Sprache ist schließlich dazu da, unserem Denken Form zu geben. Und wie sollten wir ohne Worte die großen Fragen der Welt und unserer Existenz nicht nur stellen, sondern auch beantworten?

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geschrieben von: emagla am: 29.11.10 in der Kategorie:Wortwege

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