Wort
Die Energiewende – ein Gespenst aus Europa
Nicht selten wird geklagt in diesem Land: die deutsche Sprache sei gefährdet, sie könne sich der Anglizismen nicht mehr erwehren und überhaupt sei es um unsere Kultur nicht gut bestellt. Aber es geht auch andersrum: Auch das Deutsche hat Immigranten hervorgebracht, Worte, die sich in andere Sprache geschlichen haben. Bekanntestes Beispiel ist wohl der ‘Kindergarten’. Seit neustem spricht man in den USA auch von der ‘Energiewende’.
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geschrieben von: MAdschließenAutorIn: MAd
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (21) am: 19.01.12 in der Kategorie:Wortwanderer
Vom Sport zum Wort
Es lebe der Sport, er ist gesund und macht uns hart…und kann dem oder der eher Ungeübten ein paar unangenehme Tage bescheren, wenn nach der körperlichen Aktivität der Schmerz in allen Muskeln sitzt. Der Muskelkater herrscht in seinem Revier, ein Gefühl, das dem Kater nach dem Alkoholrausch ähnelt? Braucht die Muskulatur nun saure Gürkchen?
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (52) am: 23.11.11 in der Kategorie:Wortwege
Ein Wort zieht hinaus in die Welt
‘Ich bin ein Berliner!’, damit meinte John F. Kennedy keinesfalls den in Fett ausgebackenen Hefeteig mit Konfitürefüllung, obwohl die Geschichte, Kennedy habe sich durch falschen Gebrauch der Grammatik in diesem Satz (es müsse heißen: Ich bin Berliner!) zum Hans Wurst gemacht, noch in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA grassierte. Nun war Kennedy 1963 ja nur zu Besuch, der Hans Wurst jedoch ist mit den deutschen Auswanderern schon lange vor ihm in den Vereinigten Staaten bekannt. Genauso wie der Hamburger, um mal bei den städtischen Doppeldeutigkeiten zu bleiben.
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (52) am: 26.10.11 in der Kategorie:Wortwanderer
Der Schuss geht nach hinten los
‚Schießen lernen – Freunde treffen – Spaß haben’, so liest es sich manchmal, wenn Schützenvereine oder Schießsportclubs um neue Mitglieder werben, und das ungeachtet der Tatsache, dass diese Werbebotschaft etwas ausgesprochen Morbides hat. Es zeigt sich: Die Feinheiten der Sprache verdienen doch durchaus ausgelotet zu werden. Das kann sich auch bei Sportschützen lohnen. Vor allem, wo sich Schießsport und Sprache schon in jungen Jahren sprachlich miteinander verbinden: im ABC-Schützen zum Beispiel.
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (52) am: 01.09.11 in der Kategorie:Wortwege
Von wohlverdienten Auszeiten
SchülerInnen haben sie, Betriebe haben sie und die Gerichte: Ferien, endlich Ferien. Seliges Nichtstun. Stammt das Wort Ferien dann folgerichtig von ‘faire rien’? Oder wo finden sich seine Wurzeln? Und was ist mit dem Urlaub? Hauptsache, er kommt verlässlich mindestens zweimal im Jahr. Aber woher? Und gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Ferien und Urlaub?
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geschrieben von: emaglaschließenAutorIn: emagla
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (52) am: 25.08.11 in der Kategorie:Wortwege
Alles auf Null?
Ein neues Millenium – und alte Probleme: Geld und politische Machenschaften, Untergangsszenarien und die Macht der Finanzmärkte. Glaubt man den Wörtern des Jahres, dann sind auch die Nuller-Jahre voll von Empörung und Bedrohung. Auch wenn zwischendurch die Fanmeile für Partystimmung sorgt.
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geschrieben von: MAdschließenAutorIn: MAd
Mehrwissen: Mehr Artikel des Autors/der Autorin (21) am: 26.07.11 in der Kategorie:Wortwahl
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